Zusammenfassung

Kassalitzky verbindet die mittelalterliche Entstehung des Kommunbraurechts mit Bürgerstatus, Hausbesitz, Nebenerwerb und lokalen Monopolen. Anschließend verfolgt er, wie ein oft als minderwertig geltendes Kommunbier technisch verbessert, als „Zoigl“ neu bezeichnet und zum regionalen Kultgetränk aufgewertet wurde.

Citation

Kassalitzky, Andreas: „Zoigl – Vom Ausschuss zum Kultgetränk“, in: Oberpfälzer Kulturbund, 37. Bayerischer Nordgautag, 2008, S. 253–261.

Einordnung

Für eine soziologische Wettbewerbsarbeit besonders ergiebig, weil Rechte, Haushalt, Ausschank, Qualität und Identitätswandel verbunden werden. Einzelne weitreichende Deutungen sollten anhand der zitierten älteren Literatur und örtlicher Akten geprüft werden.